Mit dem aktuellen Release wurden die Funktionen in den Bereichen Netzwege und Trassen deutlich erweitert. Die überarbeitete Netzwegdarstellung ermöglicht es, Verbindungen inklusive aller Hops direkt in der Schrankansicht nachzuvollziehen.
Ergänzend wurde mit der Dokumentation von Außenobjekten eine Grundlage für die Abbildung von Trassen und Primärverkabelung geschaffen, die in zukünftigen Releases weiter ausgebaut wird. Damit werden zwei der meist gewünschten Funktionen aus dem Feature Voting des letzten Jahres umgesetzt – beide zählen zu den Top 5 der Nutzeranforderungen.
„Deep Dive“ für jeden Port
Die Darstellung von Netzwegen wurde überarbeitet und in die Schrankansicht integriert. Netzwege lassen sich nun direkt am Port über das Kontextmenü mit der Funktion Netzweg anzeigen aufrufen.
Nach Auswahl wird der vollständige Pfad eines Netzweges inklusive aller Hops und beteiligten Geräte visualisiert. Die Darstellung erfolgt in der Schrankansicht als durchgängige Kette, sodass sich Verbindungen und Abhängigkeiten entlang des Pfades nachvollziehen lassen.
Zukünftig können Sie, wie in diesem Beispiel, die Netzwege mehrerer Ports eines Patchpanels bis zu den jeweiligen Endpunkten in der Schrankansicht visualisieren.
Ziel der Anpassung ist es, Netzwege ohne Medienbruch im bestehenden Arbeitskontext sichtbar zu machen und die Nachverfolgung von Verbindungen zu vereinfachen.
Auch die Visualisierung von Uplinks bietet weit mehr als nur schöne Ansichten. Sie ist ein entscheidendes Werkzeug für die Stabilität und Wartbarkeit eines Netzwerks. Ab Version 3.15 können Sie beispielsweise die Netzwege von SFP-Ports vollständig in der Schrankansicht visualisieren.
Auch hier wird der gesamte Kabelweg eines Uplinks inklusive aller Hops und zugehörigen Kabelinformationen abgebildet. Dabei werden neben aktiven Komponenten wie Switches auch passive Elemente wie SFP-Module, Patchpanels oder Datendosen berücksichtigt.
Außerdem können Sie Netzwege mehrerer Ports parallel visualisieren und deren Verlauf vom Ursprungsport bis zum jeweiligen Endpunkt nachvollziehen.
Die vollständige Hop-Visualisierung ermöglicht es, Verbindungen schnell zu erfassen und Abhängigkeiten entlang des Kabelweges transparent darzustellen.
Trassen und Primärverkabelung
Mit dem aktuellen Release wurde außerdem die Grundlage für die Dokumentation von Trassen und Primärverkabelung geschaffen. Als ersten Schritt können Außenobjekte wie Schächte, Masten oder vergleichbare Infrastrukturelemente auf einer Karte erfasst und dokumentiert werden.
Dadurch lassen sich auch außerhalb von Gebäuden liegende Bestandteile der passiven Infrastruktur in die Gesamtdokumentation einbeziehen, z.B. Übergabepunkte im Außenbereich.
Die Trassenfunktionalität wird in den kommenden Releases erweitert. Ziel ist es, Kabelwege standortübergreifend nachvollziehbar zu machen und die Dokumentation der Primärverkabelung weiter zu vervollständigen.
Alle Details und weiterführenden Informationen zum Release haben wir wie gewohnt in den Release Notes für Sie zusammengestellt. Unser What’s New-Webinar ist mit über 200 Teilnehmenden auf großes Interesse gestoßen – falls Sie es verpasst haben sollten, stellen wir Ihnen die Aufzeichnung bei Bedarf gerne zur Verfügung. Nehmen Sie dazu gerne Kontakt mit uns auf.